Den Studienplatz im Masterstudium sichern!

Zugang zu den klassischen akademischen Berufen hat man – außerhalb der verbliebenen Staatsexamensstudiengänge - nur mit dem Masterabschluss. Der Masterabschluss tritt hat die Stelle des früheren Universitätsdiplom, der Bachelor Abschluss entspricht im Niveau dem früheren FH-Diplom. Das gilt für den Beruf des Lehrers ebenso wie Psychologie. Als Psychotherapeut kann nur arbeiten, wer den Master hat.
Deshalb wollen nahezu alle Studierende das Studium an der Universität nicht mit dem Bachelor abschließen, sondern mit einem Master.

Diese Wünsche der Studierenden kollidieren mit den Planungen der Wissenschaftsverwaltung. Ein Masterstudium sollte nur einem Teil der Studierenden ermöglicht werden. Die Mehrzahl der Studierenden sollte nach dem Bachelor die Hochschulen verlassen, nach der Formel: kurze Ausbildung = billige Ausbildung = billige Arbeitskraft. Doch die Studierenden lassen sich ungern aussortieren. Sie wollen den Masterabschluss. Und so wird nicht der bachelor, sondern der Master Regelabschluss. 75 % der Studierenden streben ihn inzwischen an.

Insbesondere an begehrten Studienorten gibt es deshalb einen ganz erheblichen Bewerberüberhang. So bewarben sich im Studienfach BWL an der Universität Münster zehn Mal mehr Studierende, als es Master-Studienplätze gab: 1.500 Bewerber wollten einen der 150 Studienplätze.

Aber ein Ablehnungsbescheid der Hochschule muss nicht das letzte Wort sein. Immer mehr Studierende erkämpfen sich ihren Zugang zum Masterstudium durch die Gerichte. Auch hier sind wir bundesweit tätig. Die Verfahren um die Zulassung zum Masterstudium laufen in der Regel als gerichtliche Eilverfahren ohne mündliche Verhandlung ab.

Klagemöglichkeiten und Erfolgsaussichten

Wir haben große Erfolge bei der Einklagung in einen Masterstudiengang. Das liegt daran, dass die Hochschulen zwar vielfach den Zugang zum Masterstudium erschweren wollen, dabei aber rechtliche Regelungen wählen, die vor Gericht keinen Bestand haben. Einzelne Gerichtsentscheidungen haben wir auf unserer Homepage www.meisterernst.de dokumentiert.

Deshalb sollte sich niemand davon abschrecken lassen, an der gewünschten Hochschule tatsächlich ein Masterstudium anzustreben. Um Ihre Erfolgsaussichten noch zu erhöhen, sollten Sie sich nicht nur bei einer Hochschule, sondern möglichst bei allen Hochschulen bewerben, die den gewünschten Master anbieten.

Wir beraten Studienbewerber hier umfassend: Zum einen können wir im Vorfeld einer Bewerbung Tipps geben. Mit unserer Erfahrung können wir beurteilen, ob die Zugangsordnungen der Hochschulen mit den gesetzlichen Regelungen vereinbar sind. Zum anderen können wir helfen, wenn ein Ablehnungsbescheid vorliegt: Dann muss gegen den Ablehnungsbescheid das entsprechende Rechtsmittel – Widerspruch oder Klage – eingelegt und im Rahmen eines gerichtlichen Eilverfahrens die Zulassung zum Masterstudium durchgesetzt werden.

Praxistipp: Fristen und Geschwindigkeit zählen

Wichtig ist, hier die Fristen zu beachten. Außerdem sollte ein gerichtliches Verfahren möglichst schnell eingeleitet werden. Oft möchten die Hochschulen eine Entscheidung des Gerichts auch vermeiden. Niemand lässt sich gern bestätigen, dass die eigenen Satzungsregelungen und Prüfungsordnungen nicht gesetzeskonform sind. Dann schließen wir einen Vergleich mit der Hochschule, der Ihnen den Zugang zum Wunschstudium schnell sichert.